Unsere Konzerte 2015

Wir laden herzlich ein zu einem Konzert mit Kammermusik von Bach. Dabei gibt es neben bekannten Werken auch Unbekanntes zu hören: Zur Aufführung kommt mit dem Tripelkonzert a-Moll BWV 1044 für obligates Cembalo, Flöte und Violine, sowie Streicher, ein Klassiker. Der virtuose Cemablopart stellt dabei höchste Anforderungen an den Solisten und, ob des Tonumfangs, auch an das Instrument. Weniger bekannt sind die 14 Kanons über die ersten 8 Fundamental-Noten der Aria der Goldberg-Variationen. Diese wurden erst 1974 wiederentdeckt und sind ein Beweis für Bachs außergewöhnliche tonsetzerische wie musikalische Fähigkeiten. Ergänzt wird das Programm durch verschiedene Sonaten, darunter eine Bearbeitung der Lautensuite BWV 997 für Blockflöte und Cembalo und die Sonaten BWV 1038 und BWV 1021, die verschiedene Oberstimmen über dem gleichen Basso continuo beinhalten.

Der Eintritt zu unseren Konzerten ist frei, wir freuen uns über Ihre Spende.

Termine

Suite c-Moll für Flauto dolce und Cembalo nach BWV 997

Dieses Werk ist hauptsächlich als Lautenwerk bekannt, aber einige Ungereimtheiten lassen darauf schließen, dass es kammermusikalische Ursprünge hat. Besonders kunstvoll ist die dreistimmige Da-capo-Fuge, die wir nach Vorbild der Violinsonaten eingerichtet haben.

Violinsonate G-Dur BWV 1021

Diese Sonate ist in einer Abschrift aus der Hand Anna Magdalena Bachs überliefert, Überschriften, Bezifferung und weiteres trug Bach selbst ein. Deshalb wird das Werk gemeinhin ihm zugeschrieben. Interessant ist der Bass: Den teilt sich diese Sonate nämlich mit der Triosonate BWV 1038 und einer weiteren Violinsonate, allerdings mit obligatem Cembalo.

Triosonate G-Dur BWV 1038

Diese Triosonate für Flöte und Violine ist eine weitere Bearbeitung des Basses, der auch der Violinsonate BWV 1021 unterliegt. Eine weitere Bearbeitung dieser Sonate (oder deren Urfassung) liegt in Bachs Violinsonate BWV 1022 vor – dort übernimmt das Cembalo die Flötenstimme in der rechten Hand.